April 2009

Candjane

Candy gehört mittlerweile fest zur Berliner Technoszene. Als DJ und Veranstalterin hat sie sich in den letzten Jahren einen Namen geschaffen. Unser Chefredakteur nimmt dies als Anlass, mit ihr ein Interview zu einer Flasche Held Vodka zu führen. Einen Auszug könnt Ihr hier nachlesen.

Cheers, Candy!
Cheers, auf die Journalisten! Ich hab ’ne richtig geile Stelle bei der Bunten gehabt.

Cheers. Wann wolltest du DJ werden?
Ich kann dir sogar das Datum sagen:
6.12.06 – ich hatte einen sehr schönen Sommer, mit Nachwehen.

Nachwehen. Meinst du jetzt Liebesnachwehen?
Ja genau, Liebesnachwehen. Er war auch DJ und hat mir überhaupt den Anreiz gegeben, DJ zu werden. Ich weiß auch nicht, warum ich das gemacht habe. Vielleicht war das ’ne kleine Racheaktion. Ich hab einfach Blut geleckt, bin über Zufall da auch rein gekommen. Ich mache aber auch eigene Partys. Eine 8bit-Labelnacht steht bald an.

Cheers.
Cheers.

Mann, Mann, Mann. Wodka trinken beim Interview ist wie ein Pornodreh: man macht irgendwas Komisches und die Leute gucken zu und nehmen es zusätzlich auf.

proud Fotograf: Ey, Du auch Chicken-Wings?

Egal, meinetwegen nur Chickendinger. Kauf für 30 Euro Chicken! Humus ist auch geil. Cheers.
Nee, nee. Erstmal Wasser. Cheers.

Zurück zur Labelnacht…
Wenn Du so ’ne Labelnacht machen willst, musst du die Größten haben. Zwei reichen nicht. 8bit hat unendlich Künstler.

Wieviele ist denn unendlich? Zehn? 30? 100000?
Sieben, acht. Cheers. Audiofly hat die höchsten Verkaufszahlen auf Beatport und Co. Die haben dazu beigetragen haben, dass das Label so erfolgreich wurde. Es war nicht schlecht, dass ich irgendwann mal BWL studiert habe.

Cheers. Wo liegen deine Verkaufszahlen?
Ich hab noch gar nix releast. Cheers.

Wann steht es an?
Weiss ich nicht.

Glaub ich nicht. 2011, 2012, 2013?
Also 2010 vielleicht.

Also, ein Stück gleich wieviel Zeit?
Nein! Damit hat das gar nix zu tun. Es muss ja professionell sein. Cheers

Wieviele hast Du denn schon? Cheers.
Zwanzig vielleicht. Aber das sind alles Sachen, die würde ich niemals veröffentlichen. Um wirklich nochmal etwas richtig was auf die Pötte zu kriegen, bräuchte ich noch mal jemanden wie Larsson, jemanden, der es richtig drauf hat.

Was würde der machen?
Mehr Basedrum! Mehr Base, mehr Base, mehr Base!

Also, um sich das konkret vorzustellen, er dreht an irgendwelchen Knöpfen und macht den Base besser?
Nein. Er hat einfach mehr Erfahrung. Vielleicht tauscht er auch einfach nur ’ne High-Hat aus. Wie auch immer. Er hat einfach mehr Erfahrung, das ist, was ich sagen wollte. Nach einer gewissen Zeit müssen die es einfach drauf haben. Die müssen einfach wissen, was die Leute wollen und müssen es einfach drauf haben.

Von wem redest Du noch mal? Sorry, ich bin zu betrunken und kann mir den Namen schon gar nicht mehr merken…
Auf magazine.de findet Ihr das ganze Interview. Cheers.